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Hafengeburtstag 2009
Natürlich ging es auch in diesem Jahr nicht ohne den Seemanns-Chor. Etwas abgelegen, nämlich zum Ende der Geburtstagsmeile nicht mehr weit von der Fischauktionshalle, mag man den Chor auf dem als „Rockbühne“ ausgewiesenen Stand des Bierbrauers „Becks“ nicht unbedingt vermutet haben. Dafür war man aber weitgehend ungestört von der Musik anderer Stände und den Typhonen der Schiffe. Trotzdem waren immer reichlich Seh- und Hörleute um die Bühne versammelt.
Drei Stunden lang (mit zwei Pausen) lauschte das Publikum den schönsten Melodien, die die Seekiste zu bieten hat. Kurzweilige Moderation durch unseren Armin sorgte zusätzlich für lockere Stimmung im Publikum. Dort wurde gelacht, geschunkelt und geklatscht, bis Hände und Füße erlahmten, denn Sitzgelegenheiten waren nicht im Angebot. Kuddl Binder erspähte im Publikum einen vom Outfit her original zum Chor passenden, ca. 3-jährigen Buttje. Natürlich wurde der kleine Mann auf die Bühne gehoben, um in Kuddl´s Schutz schon mal Bühnenluft schnuppern. Vielleicht haben die Sänger bald richtig jungen Nachwuchs?
Apropos Outfit: nach dem Seemanns-Chor Hamburg traten auf einer nicht weit entfernten Bühne die Kollegen vom Shanty-Chor Hannover auf. In royalblauen Polohemden waren die von Ferne vom Seemanns-Chor in Freizeitkluft nur durch die Zahl der Sänger und den einstimmigen Gesang zu unterscheiden. Für mich bot es sich an, nicht nur einen Augenblick deren Liedern zu lauschen und im Smalltalk freundliche Worte zu wechseln, sondern beim musikalischen Bummel über die „Reeperbahn nachts um halb eins“ ein kurzes Gastspiel zu geben. Ist ja nicht verkehrt, in einer fremden Stadt einen Einheimischen dabei zu haben! Wenn auch nur kurz, so war es doch für alle spaßig.
Theo Hugel
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