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Bis zu 8 Chöre leitet Kanemaki zwischenzeitlich in und um Hamburg und kennt auch bei der Zahl der Sänger keine Grenzen: über 16.000 bildeten 1996 und 1998 im Hamburger Hafen den „Größten Shantychor der Welt“ und verhalfen zur Eintragung im „Guinness-Buch der Rekorde“.
Seine Leidenschaft jedoch gehört der klassischen Musik, bevorzugt Beethovens 9. Sinfonie, die durch den Einsatz von Gesangssolisten und gemischtem Chor seiner Intensität besonders nahe kommt und die er auch ohne Partitur dirigiert. Seit Jahren hat Kazuo Kanemaki über Hamburgs Grenzen hinweg Zugang zu den großen Konzertsälen z.B. in Berlin und Tokio und ist inzwischen ständiger Gastdirigent beim „sinfonie orchester berlin“.
Hier in der Hansestadt fühlt Kanemaki sich wohl „wie in einem Urlaub“, wie er schwärmerisch erzählt. Wer eine so enge Beziehung zu seiner Wahlheimat aufgebaut und so große Verdienste um den Seemanns-Chor hat, ist natürlich Ehrenmitglied im „Verein der Hamburger“. Die verdiente Ehrung für sein kulturelles Engagement in Hamburg wurde Kanemaki mit der Verleihung des silbernen „Portugalesers BÜRGER DANKEN“ im Jahr 2001 zuteil.
Nach einem entspannenden Spaziergang an der Elbe mit seiner Frau Saeko geht er auch gern seinem Hobby nach und komponiert: aus dem, was der häusliche Kühlschrank hergibt, wird meist eine delikate Mahlzeit nach europäischer Art!
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